Um im Internet immer auf der
sicheren Seite zu sein, sollten Sie folgende Regeln beachten:
Viren und Trojaner sind Programme die, wenn Sie z.B. über das Internet
in Ihren Computer gelangen dort Schaden anrichten können. Manche von ihnen
versuchen dann heimlich, Daten auf der Festplatte über das Internet zu einem
anderen Computer zu schicken. Das ist besonders unangenehm, wenn Sie sehr
persönliche Dinge im Computer gespeichert haben. Andere Viren sind einfach nur
lästig, weil sie die Rechnerleistung verringern, irgendwelche Meldungen auf dem
Bildschirm geben, oder ungefragt den Computer ausschalten. Besonders bösartige
Viren können auch alle Ihre Daten löschen. Der Computer selbst kann allerdings
nicht durch einen Computervirus zerstört werden. Wenn man also besonders
wertvolle oder sensible Daten auf seinen Rechner hat, sollte man ein Antivirus-
Programm benutzen. Diese Software durchsuchst die Festplatte ständig nach
möglichen Viren, und kann diese dann entfernen.
Dialer
[sprich: „Dailer“] sind Programme, die auf gemeine Weise Ihre Telefonrechnung
in die Höhe treiben wollen. Das Prinzip funktioniert so: Sie wissen ja bereits,
dass Sie einen Provider benötigen, um sich mit dem Internet zu verbinden.
Dieser Provider wird von Ihrem Modem dazu über eine normale Telefonnummer
angewählt. Die „Gesprächsgebühren“ Ihres Modems
erscheinen dann mit auf Ihrer Telefonrechnung. Ein Dialer veranlasst Ihr
Modem eine besonders teuere Nummer (z.B. eine 0190er ) zu wählen. Sie sind dann
ebenfalls mit dem Internet verbunden, aber statt des üblichen günstigen Tarifes
fallen plötzlich mehrere Euro pro Minute an. Ob Sie diese Rechnung dann
bezahlen müssen ist zwar fraglich, da es sich hier ja eindeutig um Betrug
handelt, aber in jedem Fall ist es besser diesem Ärger zu entgehen. Dafür gibt
es wieder bestimmte Programme. Der SenPC ist beispielsweise standardmäßig mit
einem Programm ausgestattet, welches keine unbekannten Telefonnummern zulässt.
Fishing ist
die Bezeichnung für eine Form des Internetbetruges, bei der eine seriöse Seite
nachgemacht wird, um an Informationen zu kommen. Beispiel: Sie bekommen eine
Mail, in der steht, dass Ihre Bank dringend ein paar Angaben von Ihnen
benötigt. Damit Sie keine Mühe haben, ist
auch gleich der Link zur Bank mit in der Email. Den klicken Sie an, und schon
landen Sie bei Ihrer Bank, wo Sie gleich Ihr Kennwort eingeben. Vorsicht: Der
Link kann falsch sein (z.B. statt „dresder-bank“ steht da „dresdener-bank“).
Ein falscher Buchstabe genügt, und man landet auf einer völlig anderen Seite.
Wenn diese dann noch wie die Originalseite aussieht ist die Täuschung perfekt,
und man gibt seine geheimen Daten einem Banditen.
Wie kann man sich dagegen
schützen? Einfach zu wichtigen Seiten die Adresse persönlich eingeben, und
nicht dem Link einer fremden Mail folgen.
Geschäfte im Internet sind
heute schon Normalität, und werden immer häufiger. Wie überall besteht dabei
immer die Gefahr des Betruges. Überlegen Sie einfach bei allen Informationen,
die Sie im Internet angeben, ob Sie diese in ähnlicher Situation auch einem
wildfremden Menschen am Telefon geben würden. Seien Sie vorsichtig mit der
Preisgabe persönlicher Daten wie
Anschrift, Telefon oder Kontodaten! Bei einem Einkauf lesen Sie sich bitte die
AGBs (die Allgemeinen Geschäftsbedingungen) durch. Dort sollte z.B. auch
stehen, dass Sie ein vierzehntägiges Rückgaberecht der Ware haben. Das ist
nämlich bei Internetgeschäften so vorgeschrieben. Wenn Sie AGBs akzeptieren und
Ihre Daten eingeben kann damit ein Vertrag zustande kommen. Sie sollten sich
diesen natürlich so genau durchlesen, wie Sie es sicher auch bei einer
Unterschrift unter ein Dokument tun würden.
Zusammenfassung:
Solange Sie das Internet nur
als Informationsquelle nutzen, können Sie eigentlich nichts falsch machen. Bei
folgenden Tätigkeiten sollten Sie jedoch aufmerksam handeln:
·
Angabe von
Kontodaten, Adresse, Telefonnummer...
·
Einkäufe oder
Verträge
·
Download von
Software aus dem Internet
Folgen Sie keinen Links von Mails zu Seiten, die Ihre Kontodaten haben (z.B. zu Ihrer Bank oder Ebay)